10.11.2009
Der Wärme-/Kältekreislauf bei Wärmepumpen
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Wärmepumpen arbeiten nach dem Prinzip eines Kühlschranks: gleiche Technik, nur umgekehrter Nutzen.
Der Kühlschrank entzieht Lebensmitteln Wärme, die Wärmepumpe entzieht einer für unser Empfinden "kalten" Umgebung Wärme und bringt diese auf Temperaturen, die völlig ausreichen, um Ein- und Mehrfamilien Wohnhäuser komfortabel und zuverlässig zu beheizen.
Wie funktioniert das?
Die Wärmepumpe ist eine Thermodynamische Maschine, in der ein Arbeitsmedium (Kältemittel) einem Kreislauf folgt. Das Arbeitsmedium ändert dabei seinen Agregatszustand von flüssig zu gasförmig. Das Kältemittel hat die physikalische Eigenschaft, das es bereits bei relativ geringen Temperaturen verdampft.
Schritte im Kreislauf:
• Das Arbeitsmedium nimmt über den Verdampfer Wärme auf, die von der jeweiligen Wärmequelle (Luft, Erde, Wasser) zur Verfühgung gestellt wird. Die Temperatur des Arbeitsmediums steigt dadurch und verläßt gasförmig den Verdampfer.
• Dem Prozess wird nun Arbeitsenergie zugeführt. das Gasförmige Medium wird verdichtet und dabei der Druck erhöht. Wie bei einer Luftpu,pe erhöht sich die Temperatur.
• Im Kondensator (Verflüssiger) gibt der Prozess Wärme über das heiße Gas an das kältere Heizungswasser ab. Dabei wird das Arbeitsmedium wieder flüssig, es kühlt sich dabei etwa auf die Temperatur des Heizungswassers ab,
• Durch das Expansionsventil wird das Arbeitsmedium nun wieder entspannt. Der Druck wird reduziert und das Arbeitsmedium wird kälter. Ein solcher Effekt ist auch bei Sprühdosen zu beobachten: Beim Sprühen (Druckverminderung des Inhalts) werden Sprühdosen deutlich kälter.
Der Kreislauf kann nun von Neuem beginnen.
23.02.2010
Siemens-Novelan Wärmepumpen
Ideal zur Renovierung: Wärmepumpen ersetzen veraltete Öl- oder Gasheizungen
Die Siemens H-Serie ist ideal für die Heizungsmodernisierung. Sie wurde speziell dafür konzipiert veraltete Öl- oder Gasheizungen zu ersetzen.
Extrem leistungsstark und mit hohen Vorlauftemperaturenn können die Luft-Wasser-Wärmepumpen fast jede öl- oder gasbetriebene Heizung ersetzen. Der Einsatz dieser Geräte ist nahezu überall möglich, da die Wärmepumpen die Heizenergie direkt aus der Umgebungsluft beziehen und so die Installation eines Erdkollektors entfällt.
Betriebskosten weit unter Öl und Gas
Die Höhe der Betriebskosten einer solchen Anlage liegen, dank exzellenter Leistungszahlen, weit unter denen von Öl und Gas! Und neben dem Einkauf teuerer Brennstoffe entfällt auch ein Grossteil der Wartungskosten für die zukunftssichere Heizungsanlage. Auch für Radiatorenheizungen geeignet
Die Geräte der H-Serie sind Luft-Wasser-Wärmepumpen, die über 60 Prozent ihrer benötigten Wärme aus in der Luft gespeicherter Sonnenenergie beziehen. Aufgrund einer Vorlauftemperatur von bis zu 65 Grad, können sogar die vorhandenen Radiatoren weiterhin genutzt werden! Obendrein arbeiten die Geräte auch noch umweltfreundlicher, da der Kohlendioxidausstoss praktisch gegen Null geht. Die Maschinen der H-Serie sind in zwei Leistungsgrössen von 15 und 32 Kilowatt erhältlich. Innen- oder Aussenaufstellung möglich
Die Wärmepumpe kann sowohl platzsparend im Gebäude aufgestellt, wobei dann die Luftversorgung über Luftkanäle in Lichtschächten erfolgt, als auch im Freien installiert werden. Auch für tiefste Wintertemperaturen
Siemens hat seine Geräte auch für tiefste winterliche Temperaturen bis -20 Grad Celsius ausgelegt. Der leistungsstarke Verdichter erreicht selbst bei diesem Klima noch Vorlauftemperaturen von 65 Grad Celsius. Und das bei einem äusserst effizienten und sparsamen Betrieb. Sollte in höchst seltenen Fällen das Thermometer unter die Marke von -20 Grad Celsius sinken, schaltet sich automatisch ein elektrischer Heizstab zu. Durch diese Option wird eine teure Überdimensionierung der Anlage vermieden. Denn die Tage mit solch extremen Temperaturen sind in unseren Breiten relativ selten. Sparpotenzial auch für den Neubau
Auch der stolze Besitzer eines Neubaus kann vom Sparpotential der H-Serie profitieren. Denn bei richtiger Konzeption der Anlage werden für Luft-Wasser-Wärmepumpen aussergewöhnlich hohe Jahresarbeitszahlen erreicht. Hierbei halten sich auch die Installationskosten in Grenzen, da kein Erdkollektor notwendig wird. So schonen die Geräte Umwelt und Geldbeutel! |
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